Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH Förderung von Photovoltaikanlagen - Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH
Gewerbe und Industrie

Förderung von Photovoltaikanlagen

Wir möchten Projekte unterstützen, die einen Beitrag zur Reduktion von Belastungen durch Luftschadstoffe und klimarelevanten Gasen leisten. Gleichzeitig soll es damit auch zu einer schrittweisen Einsparung von CO2 Emissionen und/oder dem Ersatz von fossilen Energieträgern kommen. Weiters soll ein Beitrag zum Erreichen der Ziele der „Burgenland 2050 - Klima & Energie Strategie“ des Landes Burgenland geleistet werden. Vordergründigste Ziele sind hierbei die Erreichung der Energieautonomie und der Verzicht von fossilen Energieträgern bis 2050.

Wer wird gefördert?

Förderungswerber können physische oder juristische Personen sowie eingetragene Personengesellschaften (offene Gesellschaften und Kommanditgesellschaften) im Bereich der Wirtschaft (inkl. Tourismus- und Freizeitwirtschaft) sein, deren Sitz oder Betriebsstätte, für die eine Förderung beantragt wird oder der die Förderung zugutekommen soll, sich im Burgenland befindet.

 

Das antragstellende Unternehmen muss gleichzeitig mit der Antragstellung den Nachweis erbringen, dass sich entweder Sitz oder Betriebsstätte im Burgenland befinden.

 

Gegenständliche Aktionsrichtlinie kommt im Rahmen des EFRE Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020“ zur Anwendung. Förderungswerber und Projekte müssen daher die entsprechenden Kriterien gemäß dem IWB-EFRE Programm erfüllen, um ihm Rahmen dieser Richtlinie eine Förderung unter Beiziehung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gewährt zu bekommen.

Was wird gefördert?

Förderbar ist die Durchführung von materiellen Investitionen im Zusammenhang mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage. Die Umsetzung von Investitionsprojekten muss auf vorbelasteten Flächen erfolgen.

 

Als vorbelastete Flächen gelten unter anderem Dachflächen, Parkplätze, Entwässerungsbecken, fassadenintegrierten bzw. bauwerkintegrierte Projekte sowie vergleichbare bereits verbaute/versiegelte Flächen.

 

Die Förderung von PV-Anlagen auf unbelasteten Freiflächen sind von der gegenständlichen Förderung ausgeschlossen.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahl­baren Zuschusses. Die Höhe beträgt grundsätzlich 20% der förderbaren Kosten, wobei diese Obergrenze, abhängig von der Umsetzung definierter Begleitinvestitionen auf bis zu 45 % heraufgesetzt werden kann.

 

Die Mindesthöhe der förderbaren Kosten bzw. die Mindestgröße der Anlage beträgt entweder eine förderbare Berechnungsbasis von mindestens Euro 150.000,00 oder die geplante Anlage verfügt über eine Mindestgröße von 150 kWp (Förderung im Rahmen von de-minimis)

 

oder

 

eine förderbare Berechnungsbasis von Euro 300.000,00. Die förderbare Berechnungsbasis ergibt sich aus der Differenz zwischen den Investitionskosten der Photovoltaikanlage und einer Referenzanlage. Die Kosten der Referenzanlage werden von der Förderstelle nach Größe der Photovoltaikanlage berechnet und in Abzug gebracht (Förderung nach AGVO).

 

Der maximale Förderzuschuss je Projektvorhaben gemäß dieser Förderrichtlinie beträgt 350.000,00 Euro.

 

Jede Förderungswerberin oder jeder Förderungswerber ist berechtigt, pro Kalenderjahr einen Förderantrag einzureichen.

Wie wird eingereicht?

Das Antrags­formular muss vor Beginn der Arbeiten bei uns eingebracht werden. Nur so können wir Ihr Projekt unterstützen. Anträge können nach Maßgabe des vorhandenen Budgets (1 Mio. Euro) bis zum 31.12.2021 eingebracht werden.

 

Die Reihung der eingereichten Anträge erfolgt nach Vollständigkeit der Antragsunterlagen. Nach Ausschöpfung des Budgets können keine Anträge mehr bewilligt werden.

 

Welche Kriterien Sie für unser Förder­programm noch erfüllen müssen, entnehmen Sie einfach unseren detaillierten Richtlinien.

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Ihre Ansprechpartner

Mag. Sigrid Hajek
Abteilungsleiterin Gewerbe, Innovation

05/9010-2156

Förderleitfaden


  • 1   Einreichung Förderantrag

    • Informieren Sie sich bitte, ob Ihr Projekt förderwürdig ist.
    • Füllen Sie den Förderantrag möglichst genau aus.
    • Reichen Sie ihn vor Projektbeginn bei der Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH ein.


  • 2   Prüfung und Entscheidung

    Eingang des Förderantrages:

    • Prüfung des Antrages auf Vollständigkeit.
    • Falls Unterlagen fehlen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung, damit Sie diese Unterlagen nachreichen.

     

    Prüfung der Unterlagen:

    • Prüfung der Unterlagen und Erstellung des Gutachtens.
    • Sitzung der Förderkommission (Förderempfehlung).
    • Sitzung der Burgenländischen Landesregierung (Förderentscheidung).

     

    Diese Schritte passieren ohne Ihr Zutun, brauchen aber natürlich Zeit – wir bitten Sie um Geduld.


  • 3   Annahme des Fördervertrags

    Wenn der Förderantrag positiv beurteilt wird, erhalten Sie einen Fördervertrag.

    Der Fördervertrag umfasst:

    • die förderbaren Projektkosten
    • die genehmigte Förderhöhe
    • den Förderzeitraum
    • die Auflagen
    • Unterschrift (firmenmäßige Fertigung)


  • 4   Teilabrechnung

    • Kann nach Absprache mit uns eingereicht werden.
    • Interne Prüfung der Teilabrechnung.
    • Bei positiver Beurteilung: Überweisung der 1. Tranche der förderbaren Kosten.


  • 5   Endabrechnung

    • Nach Fertigstellung des Projektes können Sie eine Endabrechnung stellen.
    • Wir führen eine interne Prüfung der Endabrechnung inkl. aller Auflagen (eventuelle Vor-Ort-Prüfung und Revision) durch. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen – wir bitten Sie um Geduld.
    • Erst danach erfolgt die Auszahlung der Fördermittel.


  • 6   Auflagennachweise

    • Erbringen Sie bitte Auflagennachweise (z.B. Arbeitsplatzauflage).
    • Danach erfolgt das Vertragsende und Auflagenevidenz.