Wirtschaftsparks, Digitalisierung und Internationalisierung: Burgenland startet Wirtschaftsoffensive
LH Doskozil / GF Stipsits: „Wir wollen das Burgenland zum attraktivsten Wirtschaftsstandort Österreichs machen.“

Das Burgenland startet die nächste Phase seiner Wirtschaftsentwicklung. Mit einer gezielten Wirtschaftsoffensive sollen neue Betriebe angesiedelt, bestehende Unternehmen noch besser unterstützt und die Wirtschaftsparks des Landes konsequent weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen mit hoher Wertschöpfung sowie jene Standortfaktoren, die das Burgenland bereits heute auszeichnen: erneuerbare Energie, gut ausgebildete Fachkräfte, eine moderne digitale Infrastruktur und rasche, serviceorientierte Behörden. Maßgeblich mitgestaltet wird diese Strategie künftig von Johannes Stipsits, dem neuen Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland. „Wir wollen das Burgenland zum attraktivsten Wirtschaftsstandort Österreichs machen. Das gelingt nicht mit schönen Worten, sondern mit harter Arbeit“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Der neue Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland, Johannes Stipsits, ergänzt: „Mit erneuerbarer Energie, gut ausgebildeten Fachkräften, einer modernen digitalen Infrastruktur und leistungsfähigen Wirtschaftsparks hat das Burgenland dafür hervorragende Voraussetzungen. Jetzt geht es darum, diese Chancen konsequent zu nutzen und hochwertige Arbeitsplätze ins Burgenland zu holen, indem wir neue Betriebe ansiedeln, bestehende Unternehmen bestmöglich unterstützen und Rahmenbedingungen weiter verbessern, die Investitionen erleichtern.“
Die Wirtschaftsagentur belegt bereits heute ihren wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Burgenlands mit aktuellen Zahlen: Im Jahr 2025 wurden Fördermittel in Höhe von 18,7 Millionen Euro genehmigt. Dadurch konnten Investitionen von mehr als 118 Millionen Euro ausgelöst, rund 4.400 Arbeitsplätze gesichert und mehr als 300 neue Arbeitsplätze im Burgenland geschaffen werden.
Standortentwicklung: Fokus auf Wirtschaftsparks
Ein besonderer Schwerpunkt der neuen Wirtschaftsoffensive unter dem neuen Geschäftsführer liegt auf der Weiterentwicklung der burgenländischen Wirtschaftsparks. Sie sollen Unternehmen rasch verfügbare Betriebsflächen mit moderner Infrastruktur bieten. Ziel ist es, neue Unternehmen gezielt anzusiedeln und bestehende Standorte weiter auszubauen. Die Wirtschaftsparks sollen künftig auch vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden. „Das ist einerseits nachhaltig und garantiert auch eine gesicherte Versorgung zu planbaren Konditionen, wir tragen den erneuerbaren Weg vollkommen mit“, so Stipsits.
Digitalisierung
Die nächste Entwicklungsstufe soll vor allem auf innovative und wachstumsstarke Unternehmen setzen. Neben dem Fokus auf Energie setzt der neue Geschäftsführer daher besonders auf Zukunftsbranchen. Dazu zählen unter anderem Robotik, Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, Green Technologies, Life Sciences und Medizintechnik. „Das Potenzial für hochwertige Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum in diesen Branchen ist enorm“, erklärt Johannes Stipsits. Gleichzeitig sollen bestehende burgenländische Betriebe bei Digitalisierung, Innovation und Internationalisierung noch gezielter begleitet werden.
Internationalisierung
Mit Johannes Stipsits übernimmt ein international erfahrener Wirtschafts- und Finanzexperte die Geschäftsführung der Wirtschaftsagentur Burgenland. Seine internationale Laufbahn führte ihn unter anderem zur Europäischen Kommission, zur Weltbank sowie an die Spitze der ISORA-Arbeitsgruppe, einer internationalen Plattform für den Erfahrungsaustausch von
Steuer- und Finanzverwaltungen aus mehr als 160 Staaten. Mit seiner internationalen Erfahrung soll er den Wirtschaftsstandort Burgenland noch stärker auf internationale Betriebsansiedlungen ausrichten. „Internationale Vernetzung ist heute ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für erfolgreiche Wirtschaftsstandorte. Das Burgenland verfügt über
hervorragende Voraussetzungen, um sich als moderner Innovationsstandort zu etablieren. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir verstärkt Unternehmen aus Zukunftsbranchen
ansprechen, internationale Investitionen ins Land holen und neue Wertschöpfung schaffen. Entscheidend wird sein, dass wir schneller, vernetzter und noch serviceorientierter agieren
als viele andere Wirtschaftsstandorte“, erklärt Stipsits.
Mehr Service durch unbürokratische Prozesse
Als Teil der Landesholding Burgenland leistet die Wirtschaftsagentur einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und damit auch zur Sicherung von Beschäftigung, Wertschöpfung und Lebensqualität. Künftig soll die Serviceorientierung weiter ausgebaut werden. Unternehmen sollen rasch, unbürokratisch und kompetent durch
Ansiedlungs-, Investitions- und Förderprozesse begleitet werden. Landesholding Burgenland-Geschäftsführer Gerald Goger: „Die Voraussetzungen sind geschaffen. Jetzt geht es darum,
die wirtschaftlichen Chancen konsequent zu nutzen. Gemeinsam mit Johannes Stipsits wollen wir die Wirtschaftsagentur noch stärker als Drehscheibe für Innovation, Investitionen und
Betriebsansiedlungen positionieren. Unser Ziel ist es, Unternehmen bestmöglich bei Wachstum und Zukunftsprojekten zu begleiten und damit die Wettbewerbsfähigkeit des
Wirtschaftsstandortes Burgenland nachhaltig zu stärken.“
Die Wirtschaftsagentur Burgenland bildet gemeinsam mit der WAB Beteiligungen und Risikomanagement GmbH die Wirtschafts-Säule der Landesholding Burgenland. Während die
Wirtschaftsagentur Unternehmen, Gründerinnen und Gründer sowie Investoren bei Ansiedlung, Innovation und Wachstum begleitet, verantwortet die WAB Beteiligungen die
strategische Entwicklung der Beteiligungsunternehmen, das Businesspark-Management sowie die Entwicklung von Wirtschaftsflächen.