clicksgefühle GmbH & Co KG

Unternehmensinformation
Die clicksgefühle GmbH & Co KG mit Sitz am Hauptplatz in Neusiedl am See ist eine Digitalagentur mit eigener Softwareentwicklung. Gegründet im Jahr 2000, beschäftigt das Unternehmen heute 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das Leistungsspektrum reicht von Websites und Webanwendungen auf Basis von TYPO3 über individuelle Softwareentwicklung bis zu Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Performance-Kampagnen; Content und Konzeption gehören ebenso dazu. Kennzeichnend ist die Verbindung von strategischer Beratung und technischer Umsetzung im eigenen Haus.
Einen Schwerpunkt bilden Bildungseinrichtungen von der Schule bis zur Universität sowie öffentliche Auftraggeber. Zu den Kunden zählen unter anderem das Österreichische Bundesheer, das Land Burgenland, die MedUni Wien, die Pädagogische Hochschule Steiermark, die Pädagogische Hochschule Kärnten und die Fachhochschule IMC Krems. Aus dieser langjährigen Projektarbeit kennt das Unternehmen die Abläufe, die Budgetlogik, die Vergaberealität und die IT-Rahmenbedingungen dieses Sektors – Voraussetzungen, die sich nicht aus Technologiewissen allein ergeben.
Innovationen

FundFix ist ein KI-gestütztes digitales Fundbüro für Schulen – ein fertiges SaaS-Produkt, entstanden aus einem Schulprojekt am Gymnasium Neusiedl am See: Die Schüler Felix, Jakob und Niklas bauten im Projektmanagement-Unterricht bei Prof. Andreas Wenth und Prof. Franz Wohlfart einen Prototyp, clicksgefühle entwickelte daraus das Produkt. Das Problem ist an jeder Schule dasselbe: Fundsachen sammeln sich in Kisten im Sekretariat, es gibt keine Übersicht, Eltern erreichen niemanden, und am Schuljahresende wandert der Großteil in den Müll.
Das Verfahren: Ein Fundstück wird mit dem Handy fotografiert, eine KI-Bilderkennung erzeugt automatisch Kategorie, Farbe, Marke und Erkennungsmerkmale; es bleibt eine kurze Sichtkontrolle. Über einen mobilen Bluetooth-Thermodrucker wird direkt vor Ort ein QR-Etikett gedruckt und aufgeklebt – rund 15 Sekunden pro Gegenstand. Die Ausgabe läuft zweistufig: Nicht-Wertsachen kommen in ein offenes Regal, wo Schülerinnen und Schüler den QR-Code scannen und den Gegenstand mitnehmen; Wertsachen bleiben im Sekretariat. Eltern suchen rund um die Uhr online, ohne Konto und Login.
Der Kern der Innovation ist der Einsatz der KI genau dort, wo frühere Digitalisierungsversuche gescheitert sind: bei der Erfassung. Nicht an der Technik, sondern am Tippaufwand. Ziel: die Rückgabequote verdoppeln, gemessen wird seit Herbst 2026. Die Server stehen ausschließlich in Österreich, Fotos werden 90 Tage nach Abholung automatisch gelöscht.