Woschitz Engineering ZT GmbH
Unternehmensinformation
Die Woschitz Engineering ZT GmbH mit Sitz im Burgenland ist seit vielen Jahren ein führendes Ingenieurbüro im Bereich Bauwesen und Tragwerksplanung. Das Unternehmen hat sich durch seine Expertise in der Planung und Umsetzung komplexer Bauprojekte einen hervorragenden Ruf erarbeitet und steht für innovative, nachhaltige und technisch anspruchsvolle Lösungen. Mit einem hohen Anspruch an Qualität und Präzision begleitet Woschitz Engineering Bauvorhaben von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Realisierung und arbeitet dabei eng mit öffentlichen Institutionen, Unternehmen und Forschungspartnern zusammen.
Innovationen
Im Rahmen eines zukunftsweisenden Projekts in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Südburgenland und der Gemeinde Schandorf setzt die Woschitz Engineering ZT GmbH auf eine neuartige pneumatische Schalung, die eine ressourcenschonende Herstellung doppelt gekrümmter Betonschalen ermöglicht.
Das Projekt, das im Hügelgräberfelder-Multimedia-Ausstellungsraum erstmals zur Anwendung kommt, basiert auf einer innovativen Bauweise, bei der ein Pneu als Schalung dient. Zunächst wird eine Bodenplatte erstellt, auf die der Pneu aufgelegt wird. Darauf folgen Schalenelemente mit nichtmetallischer Basaltbewehrung, die nach Aushärtung durch Aufblasen des Pneus in eine Kuppelform gebracht werden. Anschließend wird eine Aufbetonschicht aufgetragen, wodurch die endgültige Stabilität erreicht wird. Durch diese Methode können im Vergleich zu herkömmlichen Stahlbetonkonstruktionen rund 27 % Beton eingespart und Transportwege deutlich reduziert werden. Weiters kann durch die Schalung mittels Pneu übliche Schalung samt deren Lehrgerüst sowie vor allem dadurch Bauzeit eingespart werden. Damit leistet die Bauweise nicht nur einen Beitrag zur Ressourcenschonung, sondern eröffnet auch neue architektonische Möglichkeiten im Bau von Kuppeln und Schalenkonstruktionen. Eine besondere technische Herausforderung stellt die präzise Berechnung der Schalenelemente dar, die nach dem Aufblasen eine tragfähige Schalenstruktur bilden müssen. Erstmals wurde hierbei zudem Basaltbewehrung eingesetzt, die die durch den Aufblasprozess entstehenden Dehnungen zuverlässig aufnehmen kann. Zur Qualitätssicherung kamen moderne digitale Methoden wie photogrammetrische 3D-Punktwolken und LIDAR-Scans zum Einsatz, die eine präzise Analyse der Schalendicke und eine lückenlose Überwachung ermöglichten. Dieses Projekt setzt international neue Maßstäbe im Betonbau und demonstriert eindrucksvoll, wie nachhaltige Bauweisen, innovative Materialien und digitale Technologien zu einer ressourcenschonenden und effizienten Bauwirtschaft beitragen können.